Die Studie ist als Längsschnittuntersuchung über einen Zeitraum von 12 Monaten angelegt. Die Teilnehmenden werden zu drei Zeitpunkten über das Portal des Deutschen Gesundheitsbarometers (DGB) befragt.
Bei der Erstbefragung (ca. 20 Minuten), nach sechs Monaten (ca. 15 Minuten) und nach zwölf Monaten (ca. 15 Minuten).

Soziale Belastungen wie Migrationserfahrungen, Ausgrenzung und Diskriminierung können sich auf die psychische Gesundheit auswirken. Das PARANOID-Projekt untersucht die Zusammenhänge zwischen solchen sozialen Faktoren, kognitiven Prozessen und paranoidem Denken.
Dabei verstehen wir paranoides Denken als ein Spektrum menschlicher Erfahrungen. Im Mittelpunkt steht die individuelle Wahrnehmung und Einschätzung der Teilnehmenden – es gibt dabei kein „Richtig“ oder „Falsch“. Ziel der Studie ist es, besser zu verstehen, wie soziale Erfahrungen und psychologische Faktoren miteinander zusammenhängen und welche Faktoren dabei eine Rolle spielen. Langfristig sollen die gewonnenen Erkenntnisse dazu beitragen, Präventionsansätze zu entwickeln, die den Bedürfnissen einer kulturell und ethnisch vielfältigen Gesellschaft besser gerecht werden.
Falls Sie an der Teilnahme interessiert sind, können Sie sich bei der Projektleitung melden.
Sie müssen mindestens 16 Jahre alt sein und ihren Wohnort in Deutschland haben.
Die Teilnahme wird mit bis zu 18€ vergütet.
E-Mail: Julia.Schmitt@rub.de
WhatsApp: 01575 6343185